Zum ersten Male habe ich nämlich versucht, einen Entwurf zu einem ordentlichen Beitrag zu verarbeiten, und das war sehr mühsam.
Ebenso mühsam scheint es mir zu sein, im Text-Programm vorgeschriebene Texte hier hinein zu kopieren. Das gelingt mir nicht, schade eigentlich.
Es ging darum dass ich mitteilen wollte, dass Helenchen gegen acht Uhr früh zur Türe hereinkam, eine Tüte mit 5 Brötchen in der Hand und sich gemütlich einrichtete. Im Laufe des Vormittags verspeiste sie dieselben, erst mit Kürbiskernöl, das sie leidenschaftlich gerne als Brotbelag nimmt, dann trocken. Zum Mittagessen wollte ihr so recht vom Inhalt der Kühltruhe nichts schmecken, bis sie die Fritten entdeckte. Übrigens will mir auch so recht vom Inhalt der Kühltruhe nichts schmecken, sonst wäre sie nicht so voll. Und da mein Erziehungsauftrag in der Vergangenheit ausgelaufen ist, haben wir uns einen mehr als gemütlichen Tag bereitet. Einschließlich der in Öl ausgebackenen Fritten mit Ketchup.
Übrigens kaum war Helenchen im Hause, mußten wir feststellen, daß die kleinen Gauner nächtens eine Flasche des köstlichsten Olivenöls umgekippt hatten, dieses Öl stammt aus Palästina und ist das beste Öl, das ich jeh gegessen habe. Mir war vorher schon aufgefallen, daß es im Bad recht streng roch und ein Kater ausnahmsweise keinen Frühstückshunger hatte. Leider schwamm die Küche in Öl.
Heute fiel mir bei einem Gespräch mit Fränzi eine Geschichte ein, die zwar nichts mit Öl zu tun hat, aber mit Helenchens Papa. Dieser nämlich brach eines Sonntags mit Sack und Pack und Freund Mark zu einer Wanderung über die Süchtelner Höhen auf. Etwa 10 Jahre war er alt und mit Sicherheit kein ausdauernder Läufer. So konnte es nicht anders sein, die beiden Burschen strandeten in einer Gastwirtschaft und baten dort (bargeldlos), telefonieren zu dürfen, damit man käme, sie einzusammeln. Fränzi erzählte dies am nächsten Tage einer Kollegin in der Berufsschule, die anfing zu lachen und sagte: "und dann gab die Chefin ihnen eine Cola aus....." So klein ist die Welt, selbst in Süchteln....
So viel für heute meint Klara
Hier werden Geschichten niedergeschrieben, die sich gerade ereignet haben und Erinnerung an früher Erlebtes wecken. Somit wird versucht, eine Brücke zu schlagen und die Vergangenheit wach zu halten. Ausgehend von einer uralten Idee, die Familiengeschichte unter folgendem Titel zu notieren: Zirkus I. auf Reisen.....
Dienstag, 31. August 2010
Das lag letztens vor meiner Türe:
es wurde von Kindern aus der Nachbarschaft deponiert, und ich habe mich sehr gefreut, als ich es in die Hand nahm. Leider weiss ich immer noch nicht, wer mir diese Botschaft da hin gelegt hat, Samira kann es nicht gewesen sein, sie war zu der Zeit zur Kur mit der Mama. Leider hat die Kur nichts bewirkt, außer dass sie eine schöne Zeit hatten und das ist ja auch schon etwas. Leider durften sie auch nur drei Wochen bleiben, eine Verlängerung gab es nicht. Wie soll ein Kind in so kurzer Zeit sein Gewicht reduzieren.
Gestern war Helenchen zu Besuch. Sie hatte noch einen Tag schulfrei, denn erst heute beginnt die neue Schule:

Mittwoch, 18. August 2010
Bald rundet sich das Jahr.....
...schon wieder, seit ich das letzte Mal gepostet habe. Und beim Nachlesen stelle ich fest, es handelte sich seinerzeit natürlich um die kleinen Gauner, eh.. die kleinen Katzen.
Auch heute will ich von einem Erlebnis mit ihnen berichten. Es ereignete sich letzte Nacht und verlief so: Eigentlich geht der Motte nächtens zum letzten Mal in den Garten, manchmal bringt er dann viel Schmutz mit und manchmal frage ich mich, ob er weiß, was er dort soll. Und weil gestern nun geputzt war und ich heute Zeit hatte, lange zu schlafen, nahm ich ihn kurz entschlossen an die Leine und ging mit ihm nach ins Freie. Die kleinen Gauner waren schon eine ganze Weile dort. Ich dachte nichts Böses. Als ich lautes Gejammer hörte, erst hörte man Tini, dann fiel Kasi in das Geschrei ein. Sie sind bis in den Park schreiend hinter uns her gelaufen, mal auf der Fahrbahn, mal durch Nachbarsgärten. Mein Herz blieb fast stehen, denn auf der Fahrbahn bewegten sie sich wie daheim im Wohnzimmer. Also, kehrtgemacht und die Heimat angestrebt. Der Motte (schlohweiß), die Katzen (pechschwarz) und ich versuchten, schnell wieder ins Haus zu kommen. Wie froh war ich, als alle wieder heil daheim waren.
Es ist erstaunlich, wie sich Katzen artikulieren können. Konstantin gackert, wenn er sich mitteilen will, Kasimir gibt etwas dezentere Laute von sich. Das erinnert mich an die Zeit, als ich Anna erwartete und nachts ein lautes Schreien hörte. Ich sprang sofort aus dem Bett, kam unsanft auf und teilte dem erstaunten Gatten und zukünftigen liebevollen Vater mit, dass das Kind weine. Naturwissenschaftler, der er ist, klärte er mich auf, dass erstens das Kind noch unterwegs sei, wie man unschwer sehen könne und zweitens Katzen solche Geräusche von sich gäben bei ihren Streifzügen durch die Nacht. Da hatte ich wieder etwas gelernt.
Gestern konnte ich im Blog von Bella nachlesen - sie verbirgt sich hinter dem Namen Frau Mahlzahn und hatte ein aufregendes Erlebnis. während eines Einkaufsbummels bei Ikea war die kleine Minka abhanden gekommen. Es passiert ihr öfters, denn sie ist ein unternehmendes Kind. Zum Glück wurde sie in der Bettenabteilung gefunden und von dort der überglücklichen Mama zurückgegeben. Diese muss darob wohl so verwirrt gewesen sein, daß sich ein weiterer Zwischenfall ereignete. Sie geriet mit ihrer Kinderschar auf dem Heimweg wegen einer Ordnungswidrigkeit in eine Polizeikontrolle, konnte sich nicht ausreichend ausweisen, erregte jedoch sowohl das Wohlwollen als auch das Mitleid des Polizisten, der ihr das Bußgeld erließ mit der Auflage, ihren Kindern davon Eis zu kaufen.
Ich bin seinerzeit ohne eine solche Verpflichtung aus einer ähnlichen Situation straflos entlassen worden. Ich fuhr mit dem kleinen Tom vor vielen, vielen Jahren an einem meiner Geburtstage abends von Holland nach Hause, als etwa bei Eindhoven mein Vorhaben, die Heimat schnell zu erreichen, jäh unterbrochen wurde. Geschwindungkeitsüberschreitung!! An die zu schnell gefahrenen Kilometer kann ich mich nicht mehr erinnern, ich glaube, es waren 45, 100 waren erlauft, also 100 + 45 = 280 Gulden Bußgeld (an den Wechselkurs kann ich mich auch nicht erinnern, aber kurz vor Venlo hörte ich die Stimme meines Sohnes: "Jetzt bist Du schon wieder bei 60 Gulden...". Also, der Ordnungshüter nahm meine Personalien auf und vernahm mein leises Gemurmel "schade, an meinem Geburtstag...", er betrachtete das Datum auf seiner Armbanduhr, dann meine Papiere, packte seine Unterlagen zusammen, gratulierte und sprach: "Geschenk der holländischen Polizei." Ich war sehr glücklich, denn das war damals sehr viel Geld.
Ebenso war auch mir einmal die noch sehr junge Anna abhanden gekommen, Emilie, Anna, Fränzi und ich waren im Düsseldorfer Kaufhof, Erdgeschoss, um nach Stoff zu schauen. Beide Kinder waren noch so klein, dass man sie gar nicht sehen konnte hinter den Auslagetischen. Also, auf einmal war Anna verschwunden. Einfach so, weg. Mein mütterlicher Herzschlag setzte wiederum aus, ich vermutete das Schlimmste, befanden wir uns doch in der Nähe des Ausgangs, und es waren viele Menschen im Warenhaus, und wie ich fand, manch zwielichtige Gestalt. Bella wird mir nachempfinden können, wie erleichtert ich war, als ich nach einer entsprechenden Durchsage eine Verkäuferin mit meiner Anna die Rolltreppe herunterfahren sah. Anna war einfach mit der Rolltreppe eine Etage höher geeilt.
Ach, mein Bellachen, ich kann alles so gut nachempfinden, was Dir gestern widerfahren ist. Gut dass es Schutzengel gibt. Übrigens, derweil das mit Anna im Kaufhof passierte, hast Du noch auf einer Wolke Lego gespielt.
Da mir mein Blog partout nicht die Vorschau meines Berichtes anzeigen möchte, versuche ich es einfach so. Mag sein, daß es manchen Mangel aufweist.
Es grüßt Klara
Auch heute will ich von einem Erlebnis mit ihnen berichten. Es ereignete sich letzte Nacht und verlief so: Eigentlich geht der Motte nächtens zum letzten Mal in den Garten, manchmal bringt er dann viel Schmutz mit und manchmal frage ich mich, ob er weiß, was er dort soll. Und weil gestern nun geputzt war und ich heute Zeit hatte, lange zu schlafen, nahm ich ihn kurz entschlossen an die Leine und ging mit ihm nach ins Freie. Die kleinen Gauner waren schon eine ganze Weile dort. Ich dachte nichts Böses. Als ich lautes Gejammer hörte, erst hörte man Tini, dann fiel Kasi in das Geschrei ein. Sie sind bis in den Park schreiend hinter uns her gelaufen, mal auf der Fahrbahn, mal durch Nachbarsgärten. Mein Herz blieb fast stehen, denn auf der Fahrbahn bewegten sie sich wie daheim im Wohnzimmer. Also, kehrtgemacht und die Heimat angestrebt. Der Motte (schlohweiß), die Katzen (pechschwarz) und ich versuchten, schnell wieder ins Haus zu kommen. Wie froh war ich, als alle wieder heil daheim waren.
Es ist erstaunlich, wie sich Katzen artikulieren können. Konstantin gackert, wenn er sich mitteilen will, Kasimir gibt etwas dezentere Laute von sich. Das erinnert mich an die Zeit, als ich Anna erwartete und nachts ein lautes Schreien hörte. Ich sprang sofort aus dem Bett, kam unsanft auf und teilte dem erstaunten Gatten und zukünftigen liebevollen Vater mit, dass das Kind weine. Naturwissenschaftler, der er ist, klärte er mich auf, dass erstens das Kind noch unterwegs sei, wie man unschwer sehen könne und zweitens Katzen solche Geräusche von sich gäben bei ihren Streifzügen durch die Nacht. Da hatte ich wieder etwas gelernt.
Gestern konnte ich im Blog von Bella nachlesen - sie verbirgt sich hinter dem Namen Frau Mahlzahn und hatte ein aufregendes Erlebnis. während eines Einkaufsbummels bei Ikea war die kleine Minka abhanden gekommen. Es passiert ihr öfters, denn sie ist ein unternehmendes Kind. Zum Glück wurde sie in der Bettenabteilung gefunden und von dort der überglücklichen Mama zurückgegeben. Diese muss darob wohl so verwirrt gewesen sein, daß sich ein weiterer Zwischenfall ereignete. Sie geriet mit ihrer Kinderschar auf dem Heimweg wegen einer Ordnungswidrigkeit in eine Polizeikontrolle, konnte sich nicht ausreichend ausweisen, erregte jedoch sowohl das Wohlwollen als auch das Mitleid des Polizisten, der ihr das Bußgeld erließ mit der Auflage, ihren Kindern davon Eis zu kaufen.
Ich bin seinerzeit ohne eine solche Verpflichtung aus einer ähnlichen Situation straflos entlassen worden. Ich fuhr mit dem kleinen Tom vor vielen, vielen Jahren an einem meiner Geburtstage abends von Holland nach Hause, als etwa bei Eindhoven mein Vorhaben, die Heimat schnell zu erreichen, jäh unterbrochen wurde. Geschwindungkeitsüberschreitung!! An die zu schnell gefahrenen Kilometer kann ich mich nicht mehr erinnern, ich glaube, es waren 45, 100 waren erlauft, also 100 + 45 = 280 Gulden Bußgeld (an den Wechselkurs kann ich mich auch nicht erinnern, aber kurz vor Venlo hörte ich die Stimme meines Sohnes: "Jetzt bist Du schon wieder bei 60 Gulden...". Also, der Ordnungshüter nahm meine Personalien auf und vernahm mein leises Gemurmel "schade, an meinem Geburtstag...", er betrachtete das Datum auf seiner Armbanduhr, dann meine Papiere, packte seine Unterlagen zusammen, gratulierte und sprach: "Geschenk der holländischen Polizei." Ich war sehr glücklich, denn das war damals sehr viel Geld.
Ebenso war auch mir einmal die noch sehr junge Anna abhanden gekommen, Emilie, Anna, Fränzi und ich waren im Düsseldorfer Kaufhof, Erdgeschoss, um nach Stoff zu schauen. Beide Kinder waren noch so klein, dass man sie gar nicht sehen konnte hinter den Auslagetischen. Also, auf einmal war Anna verschwunden. Einfach so, weg. Mein mütterlicher Herzschlag setzte wiederum aus, ich vermutete das Schlimmste, befanden wir uns doch in der Nähe des Ausgangs, und es waren viele Menschen im Warenhaus, und wie ich fand, manch zwielichtige Gestalt. Bella wird mir nachempfinden können, wie erleichtert ich war, als ich nach einer entsprechenden Durchsage eine Verkäuferin mit meiner Anna die Rolltreppe herunterfahren sah. Anna war einfach mit der Rolltreppe eine Etage höher geeilt.
Ach, mein Bellachen, ich kann alles so gut nachempfinden, was Dir gestern widerfahren ist. Gut dass es Schutzengel gibt. Übrigens, derweil das mit Anna im Kaufhof passierte, hast Du noch auf einer Wolke Lego gespielt.
Da mir mein Blog partout nicht die Vorschau meines Berichtes anzeigen möchte, versuche ich es einfach so. Mag sein, daß es manchen Mangel aufweist.
Es grüßt Klara
Dienstag, 3. November 2009
Konstantin und Kasimir, ja, ja, ja so heißen wir...
Hier gab es heute wieder eine Fortsetzung des Katzenkrimis: bekanntlich hat/haben Kasi und/oder Tini Durchmarsch. Darum habe ich heute nochmal Gemüse (in 1000 kleine Stückchen geschnitten) mit Reis gekocht. Diesmal im Dampfkochtopf. Ich habe die Wärmequelle auf klein gestellt und bin mit meinem Kaffee nach oben gegangen. Offensichtlich hatte ich die Wärme nicht schwach genug eingestellt. Während die Katzen wolllüstig in der Küche lauerten, ging der Topf fast in die Luft. Es zischte, spritzte, tobte - die Küche verschwand mehr oder weniger unter Gemüsebrühe. Die völlig geschockten Katzen schossen wie Blitze durchs Haus, ich versuchte ebenso schnell, in die Küche zu kommen, zum Glück ohne die Treppe herunter zu fallen, um den Topf vor der drohenden Explosion zu retten und uns gleich mit. Anschließend war Putzen angesagt. Geschmeckt hat es trotzdem, beziehungsweise das, was übrig blieb. Nebenbei können sie jetzt Türen öffnen, obwohl die Klinken nach oben gestellt sind. Sie nutzten diese Fähigkeit, verfressen wie sie sind, ohne sich durch das traumatische Erlebnis auf längere Zeit einschüchtern zu lassen.
Ich kann mich übrigens nicht erinnern, daß die Katze Taiga so verfressen war. Sie warf immer das ihr vorgesetzte Fressen, nämlich Lunge, Herz u. ä. an die Wand und wartete geduldig, bis das jeweilige Stück wieder herunterfiel, um es erst dann zu verzehren.
Es grüßt Klara
Ich kann mich übrigens nicht erinnern, daß die Katze Taiga so verfressen war. Sie warf immer das ihr vorgesetzte Fressen, nämlich Lunge, Herz u. ä. an die Wand und wartete geduldig, bis das jeweilige Stück wieder herunterfiel, um es erst dann zu verzehren.
Es grüßt Klara
Sonntag, 1. November 2009
Wehe wenn sie losgelassen......
Gestern war die Katze krank, Durchfall, Appetitlosigkeit, müde, na ja.... Die Durchsicht des Internets ergab, dass man in solchen Fällen Reis mit Hühnchen verfüttern soll, oder Quark, Frischkäse o.ä. mit Reis vermischt. Gesagt, getan, es wurde ein Paket Hähnchenfleisch besorgt und mit etwas Salz dem Crockpot anvertraut. Gegen Abend haben die Kasitini gemeinsam mit mir von den drei Teilen eines mit Genuß verspeist. Auch von der Brühe haben sie gerne genommen, Milch ist wohl nicht so angesagt bei Unpäßlichkeit. Und so hatten sie etwas zu trinken, denn nur Wasser, das mögen weder ich noch meine Tiere.
Später wollten sie dann doch noch nach draußen, leider wurde es zwei Uhr, bis auch der letzte (nämlich der Kranke) wieder daheim war. - Heute morgen, man höre und staune, war die Küchentüre offen, obwohl die Klinke nach oben gestellt ist, der Deckel vom Crockpot zum Glück heil auf dem Herd abgelegt und der Crockpot selbst gähnend leer. Und zu allem Überfluß hat sich einer der beiden kleinen Gangster auch noch an meinem Lachs vergriffen, den ich mittags versehentlich nicht in den Kühlschrank zurück gelegt hatte. Es scheint sie im Anschluß daran eine bleierne Müdigkeit überkommen zu haben, denn ich habe sie seither nicht mehr gesehen, und das ganze liegt schon ziemlich lange zurück.
Als ich mir zum Entspannen ein Tässchen Kaffee bereitet und zwecks weiterer Entspannung und zum Transport in mein Zimmer ein paar Täfelchen Schokolade (Mini-Rittersport) in die Hosentasche gesteckt hatte, fiel mir der kleine Tom wieder ein, der einst in einem Hotel in Marburg, als die gesamte Familie das Frühstücksbuffet plünderte, die Butterpäckchen in seiner Hosentasche versenkt hatte. Ich glaube, wir konnten uns in diesem Hotel nie wieder sehen lassen, was zwar mit der Butter in Toms Hose nichts zu tun hatte. Es wundert mich allerdings heute sehr, daß ich dieses Treiben tatenlos habe geschehen lassen.
Übrigens waren die Schokolädchen eigentlich für die Halloween-Kinder bestimmt, die mit ihren Sprüchen und Laternen an der Haustüre waren. Ein Mädchen sagte: "Wir kommen so gerne hierher, Sie sind immer so nett und haben so schöne Sachen!" Ich war mir dessen gar nicht bewußt und muß mich wahrscheinlich jetzt bei Martin tüchtig anstrengen.
Klara grüßt aus der Menagerie
Später wollten sie dann doch noch nach draußen, leider wurde es zwei Uhr, bis auch der letzte (nämlich der Kranke) wieder daheim war. - Heute morgen, man höre und staune, war die Küchentüre offen, obwohl die Klinke nach oben gestellt ist, der Deckel vom Crockpot zum Glück heil auf dem Herd abgelegt und der Crockpot selbst gähnend leer. Und zu allem Überfluß hat sich einer der beiden kleinen Gangster auch noch an meinem Lachs vergriffen, den ich mittags versehentlich nicht in den Kühlschrank zurück gelegt hatte. Es scheint sie im Anschluß daran eine bleierne Müdigkeit überkommen zu haben, denn ich habe sie seither nicht mehr gesehen, und das ganze liegt schon ziemlich lange zurück.
Als ich mir zum Entspannen ein Tässchen Kaffee bereitet und zwecks weiterer Entspannung und zum Transport in mein Zimmer ein paar Täfelchen Schokolade (Mini-Rittersport) in die Hosentasche gesteckt hatte, fiel mir der kleine Tom wieder ein, der einst in einem Hotel in Marburg, als die gesamte Familie das Frühstücksbuffet plünderte, die Butterpäckchen in seiner Hosentasche versenkt hatte. Ich glaube, wir konnten uns in diesem Hotel nie wieder sehen lassen, was zwar mit der Butter in Toms Hose nichts zu tun hatte. Es wundert mich allerdings heute sehr, daß ich dieses Treiben tatenlos habe geschehen lassen.
Übrigens waren die Schokolädchen eigentlich für die Halloween-Kinder bestimmt, die mit ihren Sprüchen und Laternen an der Haustüre waren. Ein Mädchen sagte: "Wir kommen so gerne hierher, Sie sind immer so nett und haben so schöne Sachen!" Ich war mir dessen gar nicht bewußt und muß mich wahrscheinlich jetzt bei Martin tüchtig anstrengen.
Klara grüßt aus der Menagerie
Sonntag, 4. Oktober 2009
Schreck relativ früh am Sonntag....
Fuhr er mir doch in die Glieder, als ich heute bei Bella im Blog schaute, erstens wie es um sie und ihre Familie bestellt sei und zweitens, um den Link zu meinem eigenen Blog wiederzufinden. So lange ist es her, seit ich nicht mehr geschrieben habe. Darüber ist es Herbst geworden.
Aber nun zum Schreck: Sie, nämlich Bella, verkündet die Nachricht, daß sich in ihrer Familienplanung ZWILLINGE tummeln. Wie ist das zu verstehen? Handelt es sich um die freudige Kunde, daß in absehbarer Zeit mit neuen Enkelkindern im Doppelpack zu rechnen ist? Oder ist es Heinrich und Mosche gelungen, im "Trararium" neue Insassen unterzubringen? Echsen, Schlangen, Kraken oder dergleichen. Oder ist Lisa eine Spätgebärende? Oder haben Minkas Puppen Nachwuchs bekommen??? Oder gar Lily.....
Die Spannung steigt, aber meine lebhaften Nachkommen sorgen immer wieder dafür, dass es nicht langweilig wird.
Der eine kommt (wer wohl????), der andere geht (Ihr wißt schon)......
Die kleinen Gauner, ich meine die Kasitini, haben heute auch für Aufregung gesorgt. Seit neuestem werden nachts Türen und Fenster zu gelassen, nachdem sie sich als blutrünstige Mörder gezeigt haben, vor denen insbesondere Mäuse nicht sicher sind, und was das allerschlimmste ist, sie brachten sie auch noch ins Haus. Demzufolge bleiben nachts die Luken geschlossen. Entweder kommen sie auf Zuruf gegen Mitternacht, oder sie müssen sich durch Anklopfen Zugang erbitten. Also heute früh war es zunächst Kasi, der gegen 6 Uhr heim wollte, Tini hat dann erst um 9 h etwa auf der Fensterbank randaliert. Da macht man sich schon seine Gedanken. Am Vorabend waren sie völlig verstört frühzeitig heimgekehrt. Draußen tobte das Kirmes-Feuerwerk. Sie nahmen nicht mal ihr Willkommensleckerlein.
Habe ich eigentlich schon von Minka 1 erzählt???? Minka 1 war das Kätzchen, das vor vielen Jahren in Mombello in der Casa Ihm Zuflucht suchte und sich vertrauensvoll in Bellas Reisebettchen niederließ. So lange ist es schon her, ich denke mal Bella hatte damals in etwa Minka 2s Alter. Und vom jungen Tom, der eine Maus erworben hatte, die er mit List trotz Mutterverbot ins Haus geschmuggelt hat. Kann durchaus sein, daß ich davon bereits berichtet habe.
Krampus kommt mir in den Sinn, Krampus war der Hund der wirklich netten Nachbarin, Liesel Becker. Ein Riesenschnauzer-Mischling. Liebevoll und zutraulich. Ich erwähne ihn deshalb, weil er recht gefräßig war und eines Tages der armen kleinen Bella die Wurst vom Brot geklaut hat. Das hat sie wohl bis heute nicht vergessen, ich glaube, es war Blutwurst. Ich denke gerne an ihn, nicht wegen der Wurst, nein, er war ein so netter Hund.
Unser erstes Haustier war Herr Pieper, Herr Pieper war ein Wellensittich. Er lebte bei uns in Düsseldorf. Eigentlich war er auch ein Mörder, wenn auch nur versehentlich. Denn als er einmal Besuch von einer Wellensittich-Dame hatte, die während des Urlaubs ihrer Besitzer bei uns einquartiert war, blieb das nicht ohne Folgen, an denen das arme Weibchen später verstarb. Es war zu traurig. Das ist etwa 48 Jahre her, der Pieper selbst mußte auf seine alten Tage eingeschläfert werden, das war, als Anna unterwegs war, was wiederum zur Folge hatte, daß Emilie mir sein Ableben verschwieg, um mich nicht aufzuregen. Erst kurz vor Annas Geburt, bei einem Spaziergang in Ascona, erzählte sie es mir unter Tränen.
Es grüßt Klara
Aber nun zum Schreck: Sie, nämlich Bella, verkündet die Nachricht, daß sich in ihrer Familienplanung ZWILLINGE tummeln. Wie ist das zu verstehen? Handelt es sich um die freudige Kunde, daß in absehbarer Zeit mit neuen Enkelkindern im Doppelpack zu rechnen ist? Oder ist es Heinrich und Mosche gelungen, im "Trararium" neue Insassen unterzubringen? Echsen, Schlangen, Kraken oder dergleichen. Oder ist Lisa eine Spätgebärende? Oder haben Minkas Puppen Nachwuchs bekommen??? Oder gar Lily.....
Die Spannung steigt, aber meine lebhaften Nachkommen sorgen immer wieder dafür, dass es nicht langweilig wird.
Der eine kommt (wer wohl????), der andere geht (Ihr wißt schon)......
Die kleinen Gauner, ich meine die Kasitini, haben heute auch für Aufregung gesorgt. Seit neuestem werden nachts Türen und Fenster zu gelassen, nachdem sie sich als blutrünstige Mörder gezeigt haben, vor denen insbesondere Mäuse nicht sicher sind, und was das allerschlimmste ist, sie brachten sie auch noch ins Haus. Demzufolge bleiben nachts die Luken geschlossen. Entweder kommen sie auf Zuruf gegen Mitternacht, oder sie müssen sich durch Anklopfen Zugang erbitten. Also heute früh war es zunächst Kasi, der gegen 6 Uhr heim wollte, Tini hat dann erst um 9 h etwa auf der Fensterbank randaliert. Da macht man sich schon seine Gedanken. Am Vorabend waren sie völlig verstört frühzeitig heimgekehrt. Draußen tobte das Kirmes-Feuerwerk. Sie nahmen nicht mal ihr Willkommensleckerlein.
Habe ich eigentlich schon von Minka 1 erzählt???? Minka 1 war das Kätzchen, das vor vielen Jahren in Mombello in der Casa Ihm Zuflucht suchte und sich vertrauensvoll in Bellas Reisebettchen niederließ. So lange ist es schon her, ich denke mal Bella hatte damals in etwa Minka 2s Alter. Und vom jungen Tom, der eine Maus erworben hatte, die er mit List trotz Mutterverbot ins Haus geschmuggelt hat. Kann durchaus sein, daß ich davon bereits berichtet habe.
Krampus kommt mir in den Sinn, Krampus war der Hund der wirklich netten Nachbarin, Liesel Becker. Ein Riesenschnauzer-Mischling. Liebevoll und zutraulich. Ich erwähne ihn deshalb, weil er recht gefräßig war und eines Tages der armen kleinen Bella die Wurst vom Brot geklaut hat. Das hat sie wohl bis heute nicht vergessen, ich glaube, es war Blutwurst. Ich denke gerne an ihn, nicht wegen der Wurst, nein, er war ein so netter Hund.
Unser erstes Haustier war Herr Pieper, Herr Pieper war ein Wellensittich. Er lebte bei uns in Düsseldorf. Eigentlich war er auch ein Mörder, wenn auch nur versehentlich. Denn als er einmal Besuch von einer Wellensittich-Dame hatte, die während des Urlaubs ihrer Besitzer bei uns einquartiert war, blieb das nicht ohne Folgen, an denen das arme Weibchen später verstarb. Es war zu traurig. Das ist etwa 48 Jahre her, der Pieper selbst mußte auf seine alten Tage eingeschläfert werden, das war, als Anna unterwegs war, was wiederum zur Folge hatte, daß Emilie mir sein Ableben verschwieg, um mich nicht aufzuregen. Erst kurz vor Annas Geburt, bei einem Spaziergang in Ascona, erzählte sie es mir unter Tränen.
Es grüßt Klara
Mittwoch, 15. Juli 2009
Heute ließ sich mein bester Freund nicht starten....
Jetzt muß ich aber schnell erzählen, was mir darob der Vormittag gebracht hat. Das Ganze fing damit an, daß der Einschaltknopf verklemmt war und mein lieber Compi sich nur mit kleinen Tricks starten ließ. Der Service hatte mir eine Frontplatte zugeschickt, die die Lösung allen Übels sei. Jedoch an der Rückseite des Computers waren da keine Schräubchen, die ich lt. Hotline lösen sollte, damit ich die Seitenverkleidung abziehen kann. Zweimal mit der Hotline telefoniert. Ohne Erfolg. Dann voller Verzweiflung mit etwas mehr Kraft feste gezogen, ohne die nicht vorhandenen Schrauben zu lösen, und siehe da, Sesam öffne Dich. Es gelang Eurer lieben Klara, die Frontplatte zu wechseln in der Annahme, daß nun alles geregelt sei. Nein, Monsieur Computer bockte und ließ sich nicht mehr hochfahren. Wieder ein halbes Stündchen mit dem Kundendienst, der langsam ungeduldig wurde, telefoniert, dieser wollte nach langem Mühen letztendlich den Computer abholen, ich müsse vorher die Daten sichern, das könne man vom Kunden erwarten, und dann dauere es mindestens 15 Arbeitstage, bis ich ihn wiederhaben könne. In der Verzweiflung meinen Mann für den Computer angerufen, der war zufällig in der Gegend, rief kurz nach 12 h an und kam dann auch. Mit ernster Miene vermutete er einen schweren Schaden, sprach, ich solle die FP rausnehmen und den Computer zum Kundendienst geben. Die FP sei nämlich nicht kaputt und das Ganze ein Garantieschaden. Ganz zum Schluß zuppelte er noch hier und da und öffnete auch eine Klappe an der neuen Front. Da steckte meine Steckkarte vom Fotoapparat, sie hatte dort den Wechsel der Frontplatten überlebt, und der Compi hatte immer wieder versucht, von dort zu booten, was natürlich nicht geklappt hat. Nun sind wir wieder glücklich......
Der Druck von meinem Kopf ist weg, und ich bin auch wieder vergnügt. Man muß wissen, daß sich die Reiseunterlagen für die bevorstehende Reise auf dem Rechner befanden und auch die Boardkarten und der Checkin am kommenden Wochenende per e-mail erfolgen sollen.
Gleich geht es zum Bridge, meine Hausarbeiten sind allerdings auf der Strecke geblieben..... viel, viel Bügeln, Gästezimmer richten. Küche aufräumen und so weiter. Muß ich mal morgen versuchen. Ich sollte es so machen, wie meine tapfere Tochter. Sie steht um fünf Uhr früh auf und fängt konzentriert an zu arbeiten. Das klappt wohl recht gut.
Mal schaun, ob ich morgen früh in die Gänge komme und endlich endlich Ordnung schaffe...
fragt sich Klara
Der Druck von meinem Kopf ist weg, und ich bin auch wieder vergnügt. Man muß wissen, daß sich die Reiseunterlagen für die bevorstehende Reise auf dem Rechner befanden und auch die Boardkarten und der Checkin am kommenden Wochenende per e-mail erfolgen sollen.
Gleich geht es zum Bridge, meine Hausarbeiten sind allerdings auf der Strecke geblieben..... viel, viel Bügeln, Gästezimmer richten. Küche aufräumen und so weiter. Muß ich mal morgen versuchen. Ich sollte es so machen, wie meine tapfere Tochter. Sie steht um fünf Uhr früh auf und fängt konzentriert an zu arbeiten. Das klappt wohl recht gut.
Mal schaun, ob ich morgen früh in die Gänge komme und endlich endlich Ordnung schaffe...
fragt sich Klara
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