Mittwoch, 29. Juli 2020

Montag, 27. Juli 2020

Trauer um Mami

 Am Montag, 27.07.2020 (11 Uhr) wurde Mami beigesetzt.




Sonntag, 26. Juli 2020

Die Katzen leben sich ein


Konstantin und Kasimir (Foto: Petra Ihm-Fahle)

Mittlerweile haben sich Konstantin und Kasimir ein bisschen in Bad Nauheim eingewöhnt. Beide waren mittlerweile beim Tierarzt, einzeln, da ich sie gemeinsam nicht einfangen kann. Für Kasimir habe ich extra einen größeren Transportkorb gekauft und das hat gut geklappt. Als die Tierärztin Konstantin untersuchte, meinte sie, er sei nicht gechipt, was mich sehr wunderte. Kasimir ist es allerdings, womit der Chip bei Konstantin vielleicht kaputt ist. 

Der nächste Tierarztbesuch wird es an den Tag bringen. Allzu lange dürfte es nicht dauern, denn die beiden wollen ja raus und brauchen noch eine Auffrischung der Tollwut-Impfung. Insbesondere Konstantin, der kleinere der beiden Kater, miaut abends sehr vorwurfsvoll, damit ich ihn rauslasse. Aber noch geht es nicht, sie sind noch nicht ausreichend genug an ihr neues Zuhause gewöhnt. 

Beide schmusen sehr gern und lassen sich mit der neuen Bürste bürsten. Besonders Kasimir haart sehr. Auf dem Foto sieht man sie mit einem neuen Spielzeug, das ich gestern bei Fressnapf gekauft habe. Ein großer Erfolg - sie mögen es sehr.

Was ich für die Katzen in den vier Wochen schon alles angeschafft und ausgegeben habe, ist enorm. Einen Kratzbaum, zwei Transportkörbe, Spielzeug, Feliway (ein natürliches Anti-Stress-Spray für den Transport), Keramikteller,  einen Katzentrinkbrunnen, Spielsachen, jede Menge Futter und Katzenstreu. Hinzu kommen die Tierarzt-Rechnungen. Was mir noch fehlt, ist eventuell ein Katzenbuggy, um sie draußen mit der Umgebung vertraut zu machen. Außerdem will ich die Balkone einnetzen, was allerdings erst die Hausgemeinschaft genehmigen muss. 

Natürlich habe ich auch schon probiert, sie auf Anraten vieler Katzenexpert/innen an hochwertiges Futter zu gewöhnen, aber das lehnen sie ab. 

Wie der Herr, so's Gscherr. 
     

Mittwoch, 15. Juli 2020

Beim Tierarzt


In diesem Körbchen sitzt der arme Konstantin und miaut ganz schrecklich. Schauplatz ist die Tierärztin in Bad Nauheim, wo ich heute einen Termin mit den beiden Katern hatte. Ich war schon etwas nervös, ob es mir gelänge, beide hin zu befördern. Und siehe da, es klappte nur mit Konstantin, während Kasimir angesichts Konstantins Maunzen den Braten roch und sich unter dem Bett versteckte.

Schon bewundernswert, wie liebevoll und geschickt die Tierärztin und ihre Helferin mit den widerstrebenden Vierbeinern umgehen. Konstantin wurde gewogen (5,5 kg), gegen die Katzenseuche geimpft, erhielt außerdem ein Mittel gegen Zecken und Flöhe sowie eine Tablette zum Entwurmen. Und überdies schnitt man ihm die Krallen.   

Damit ich die beiden aus dem Haus lassen kann, müssen sie auch gegen Tollwut geimpft werden. 

Also, es ist noch einiges zu tun. Nächste Woche hat Kasimir seinen Termin; ich muss mal sehen, ob ich für ihn einen größeren Transportbehälter brauche. Ich liebäugele mit einem Katzen-Buggy, den ich beim "Fressnapf" gesehen habe, aber wahrscheinlich ist das überflüssig. Ich schaue ihn auf jeden Fall mal an.  

Sonntag, 12. Juli 2020

In Trauer

Am Freitag, 26. Juni 2020 ist Klara, in Wahrheit heißt sie Gabriele, mit 85 Jahren leider gestorben. Sie hatte zuvor, am 11. Mai, einen Tag nach Muttertag, einen Schlaganfall erlitten. Am Freitag, 10. Juli haben wir die Trauerfeier begangen. Wir sind alle sehr traurig.    

Foto: Petra Ihm-Fahle


Freitag, 8. November 2019

55 Jahre später

Bella ist mittlerweile von ihrer Lego-Wolke herunter gekommen und als Globetrotterin erlebt sie z. Zt. Abenteuer in Südostasien. Fränzi sitzt nicht mehr im Regal und gilt gemeinhin als Sportskanone und Anna ist Journalistin und Autorin geworden. Irgendwie passt das alles. 

Was mich aber immer wieder zum Schmunzeln bringt, ist, dass Fränzi - ich kann mich gut erinnern, ich war dabei - in schwindelerregender Höhe im Regal hockt und sich der Aussicht erfreut. Allerdings glaube ich mich zu erinnern, dass ich Angst vor Schelte hatte. Aber es nützte nichts, Fränzi kam alleine nicht mehr herunter. Das Regal stand später, als wir unseren Standort nach Deutschland verlegt hatten, in der Küche und unser Brotkasten stand etwa in Höhe der Aussichtsplattform und für jedermann bequem zu erreichten. Nur mal so, um sich eine Vorstellung davon zu machen, wie unglaublich hoch Fränzi geklettert war. Mit Hütchen und Handtasche. 

Irgendwie hatten wir es mit Höhe. Auf dem Kleiderschrank in Ranco standen je ein Pfeffer- und ein Salzstreuer und jeden Abend wurden die Kinder auf den Schrank gehoben, durften dort eine Weile Platz nehmen und Pfeffer und Salz bewundern. Welch eine abenteuerliche Kindheit.

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Weiter geht's...

denn heute habe ich bereits am frühen Morgen großes Glück gehabt, bereits recht früh nach dem Öffnen des Fensters verfing ich mich in den Wirren meiner Kabel mit dem rechten Fuß, überquerte im Sturzflug den Hocker am Computer, rammte den kleinen Cakestand am Bett, auf dem ausnahmsweise kein Getränk stand,  realisierte recht hilflos, was sich da abspielte und warf mich zu Boden gehend auf das Bett. Lediglich der Fuß hat es nicht ganz schmerzfrei überstanden, aber es ging sofort weiter, denn Handwerker und Freundin waren da.

Jetzt sind die Schandflecken, die die Katzen an den Tapeten hinterlassen haben, überklebt, hoffentlich stürzen sie sich nicht von neuem auf die Wände.

Und Glück Nummer zwei: ich habe Küchenschränke gemacht, nicht alle, allerdings. Aber schön!!!

Dabei fällt mir ein, dass ich einst in Buchenau den Besuch der Großeltern mit den Verwandten Tante Hildegard und Onkel Walter erwartete. Das einstige Spielboard vom Lago Maggiore war in Buchenau umfunktioniert zum Küchenregal, mit ganz vielen Fächern von einer Wand zur anderen und vom Boden bis zur Decke. Also: angesichts des anstehenden Verwandtenbesuchs war es mir darum zu tun, einen guten Eindruck zu entbieten und vorher für Ordnung zu sorgen. In diesem Regal befanden sich übrigens unten linke Mitte jahrelang drei große Büchsen polnische Gans, die ich anlässlich des Sieben-Tage-Krieges eingelagert hatte, als mich die Panik überkam, wir könnten möglicherweise verhungern. Wenn wir nicht von dort fortgezogen wären, stünden sie sicher noch heute da. Im Geiste kann ich sie noch greifen. Aber zurück zum Aufräumen des Küchenregals, es wurde so hübsch und ansehnlich. Jedoch Tante Hildegard bemerkte beim Rundgang durchs Haus, dass es sich hier eindeutig um eine neue Ordnung handele. Und ebenso schön sind in meiner jetzigen Küche jetzt einige Fächer und ich bin erschöpft.

Aber zurück zum  Spielregal im Kinderzimmer in Ranco, Blick auf den Lago Maggiore, ist folgendes zu berichten. Anna und Fränzi (Bella auf der Legowolke) spielten in ihrem Zimmer (damals war das so). Sie besaßen jede ein rotes Hütchen gegen die Sonne. Und so fanden wir Fränzi nach einiger Zeit vor: geduldig in einem der oberen Fächer sitzend, Hütchen auf dem Kopf, Handtäschchen am Arm. Und wollte eigentlich sehr gerne wieder festen Boden unter den Füßen wissen. Auf die Frage, warum sie nicht um Hilfe gerufen  hätten, antwortete Anna, dass das unmöglich gewesen sei, da die Eltern ja Besuch hatten....

Unsere Erziehungsmethoden wären heute kaum praktikabel, meint Klara und findet es schade, dass sie es nicht besser gewusst hat.