| Konstantin erholt sich von einer üppigen Mahlzeit. |
Hier werden Geschichten niedergeschrieben, die sich gerade ereignet haben und Erinnerung an früher Erlebtes wecken. Somit wird versucht, eine Brücke zu schlagen und die Vergangenheit wach zu halten. Ausgehend von einer uralten Idee, die Familiengeschichte unter folgendem Titel zu notieren: Zirkus I. auf Reisen.....
Montag, 19. Juli 2021
Dem Kleinen ist schlecht
Donnerstag, 8. Juli 2021
Kasimir ist Ohrenzeuge
Letzte Nacht schrie und heulte Kasimir vor dem Haus. Konstantin wachte zuerst davon auf, sprang über mein Bett hin zum Fensterbrett und horchte ins Dunkle. Dann hörte auch ich das laute Miauen. Ich zog den Rollladen hoch, ging auf den Balkon und rief nach Kasimir, der schon wieder verschwunden war. Plötzlich kam er laut klagend über die Straße angerannt. Es war kurz vor vier Uhr.
| Foto: Petra |
Samstag, 20. März 2021
Cats and Crime
Meine Autorenfreundin Sigrun hat mir einen Lektüretipp gegeben: Es gibt amerikanische Katzenkrimis, die sehr lustig seien. Sie wusste den Autor nicht mehr, aber Google half uns bei der Suche schnell auf die Sprünge.
Die Autorin heißt Lilian Jackson Brown, die Titel dieser Bestseller-Serie beginnen alle mit "Die Katze, die ...". Held ist ein Siam-Kater namens Koko. Das werde ich mir doch glatt mal merken und sicherlich zu Gemüte führen.
Freitag, 20. November 2020
Die Nachbarin hat einen Hund
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| Kasimir |
Kasimir ist neulich fast schon draußen gewesen, ich denke, dass es eines Tages hinhaut und er abends ein bisschen spazieren gehen kann.
Nun habe ich mich heute ein wenig gewundert, als mir meine Nachbarin mit einem neuen Hund entgegenkam. Sie hat neulich eindringlich versucht, mir zu raten, die Katzen abzugeben.
Mittlerweile komme ich mit den beiden zurecht, auch, weil mir die Tierarzthelferin Mut gemacht hatte, aber zu diesem Zeitpunkt war ich noch leicht überfordert. Die zwei haben Probleme gemacht, Kasimir mit Aggression, Konstantin mit Stehpinkeln.
Daher hatte ich die Nachbarin angesprochen, denn ich wusste, dass sie auch eine Katze gehabt hatte. Halb scherzhaft fragte ich sie, ob sie nicht einen der beiden Kater haben wollte, denn sie wohnt im Erdgeschoss. Dort könnte Kasimir wesentlich einfacher raus, als bei mir, die ich im zweiten Stock lebe.
Sie sagte, dass das für sie nicht mehr infrage kommt. Sie wolle keine Katze mehr, denn sie habe einen kleinen Enkel - und was wäre, wenn jener eine Katzenhaarallergie entwickelt. Und dann versuchte sie mir Mut zu machen, kein schlechtes Gewissen zu haben, die beiden abzugeben. Sie hatte viele gute Argumente.
An diesem Tag war ich fast soweit, ich überlegte schon, welches Foto ich in eBay-Kleinanzeigen einstelle usw. Am nächsten Tag dachte ich aber: Das kommt überhaupt nicht in Frage, das kann ich den beiden nicht antun.
Und heute kommt mir die Nachbarin mit einem Hund entgegen. Ich fragte mich, ob sie das schon länger geplant hatte, ob sie Schwierigkeiten mit den beiden Katzen befürchtete und mir deshalb dazu riet, sie abzugeben.
Nein ... natürlich nicht. Sie ist einfach tierlieb.
Samstag, 10. Oktober 2020
Freitag, 9. Oktober 2020
Katzen in der Küche
Das sind leider seltene Bilder: Beide Katzen zusammen friedlich an einem Fleck. Eben haben sie sich wieder gezofft. Ich bin morgens früh aufgestanden, habe den beiden sofort ihr Fressen gegeben und es gewagt, kurz ins Bad zu gehen.
Freitag, 25. September 2020
Therapie für zwei "Kumpel"
Kasimir greift Konstantin regelmäßig an: Vielleicht, weil Konstantin immer wieder mal rund um die Katzen-Toiletten markiert. Natürlich ist den beiden auch langweilig, denn sie waren Freigänger, leben nun in einer Dreizimmer-Wohnung und trauen sich nicht durchs Treppenhaus.
Gestern habe ich bei der Tierärztin etwas Interessantes bekommen: Eine Trockenfutterprobe namens Royal Canin, das den Zusatz "Calm" hat. Es soll beruhigen und anscheinend ist es ziemlich lecker. Kasimir und Konstantin fressen es sehr gern. Ich hatte den Eindruck, es hilft. Heute war mittags aber wieder Remmidemmi.
Außerdem bekommen sie ein Pülverchen, das sich Zylkene nennt. Es hat laut einer sehr engagierten Tierarzthelferin bei ihren beiden Katzen gut gewirkt und soll gegen Angst, Stress und Anspannung helfen. Auch die Katzenpsychologin, die ich angerufen hatte, empfahl es.
Schauen wir mal ...
Samstag, 22. August 2020
Freitag, 14. August 2020
Kasimir und Konstantin
Meine zwei Raufbolde
Mittwoch, 5. August 2020
Kasimir, wer bist du?
Samstag, 1. August 2020
Rätsel um Kasimir
Mittwoch, 29. Juli 2020
Montag, 27. Juli 2020
Sonntag, 26. Juli 2020
Die Katzen leben sich ein
Mittwoch, 15. Juli 2020
Beim Tierarzt
Sonntag, 12. Juli 2020
In Trauer
Freitag, 8. November 2019
55 Jahre später
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Weiter geht's...
Jetzt sind die Schandflecken, die die Katzen an den Tapeten hinterlassen haben, überklebt, hoffentlich stürzen sie sich nicht von neuem auf die Wände.
Und Glück Nummer zwei: ich habe Küchenschränke gemacht, nicht alle, allerdings. Aber schön!!!
Dabei fällt mir ein, dass ich einst in Buchenau den Besuch der Großeltern mit den Verwandten Tante Hildegard und Onkel Walter erwartete. Das einstige Spielboard vom Lago Maggiore war in Buchenau umfunktioniert zum Küchenregal, mit ganz vielen Fächern von einer Wand zur anderen und vom Boden bis zur Decke. Also: angesichts des anstehenden Verwandtenbesuchs war es mir darum zu tun, einen guten Eindruck zu entbieten und vorher für Ordnung zu sorgen. In diesem Regal befanden sich übrigens unten linke Mitte jahrelang drei große Büchsen polnische Gans, die ich anlässlich des Sieben-Tage-Krieges eingelagert hatte, als mich die Panik überkam, wir könnten möglicherweise verhungern. Wenn wir nicht von dort fortgezogen wären, stünden sie sicher noch heute da. Im Geiste kann ich sie noch greifen. Aber zurück zum Aufräumen des Küchenregals, es wurde so hübsch und ansehnlich. Jedoch Tante Hildegard bemerkte beim Rundgang durchs Haus, dass es sich hier eindeutig um eine neue Ordnung handele. Und ebenso schön sind in meiner jetzigen Küche jetzt einige Fächer und ich bin erschöpft.
Aber zurück zum Spielregal im Kinderzimmer in Ranco, Blick auf den Lago Maggiore, ist folgendes zu berichten. Anna und Fränzi (Bella auf der Legowolke) spielten in ihrem Zimmer (damals war das so). Sie besaßen jede ein rotes Hütchen gegen die Sonne. Und so fanden wir Fränzi nach einiger Zeit vor: geduldig in einem der oberen Fächer sitzend, Hütchen auf dem Kopf, Handtäschchen am Arm. Und wollte eigentlich sehr gerne wieder festen Boden unter den Füßen wissen. Auf die Frage, warum sie nicht um Hilfe gerufen hätten, antwortete Anna, dass das unmöglich gewesen sei, da die Eltern ja Besuch hatten....
Unsere Erziehungsmethoden wären heute kaum praktikabel, meint Klara und findet es schade, dass sie es nicht besser gewusst hat.
Dienstag, 19. Oktober 2010
Gehört das in die Familienchronik....
Und so ging es mir auch heute morgen wieder, zeitlich ließ sich aber auch überhaupt nichts einordnen. Überflüssigerweise früh aufgestanden, weil ich der Meinung war, es käme der Elektriker um die 47 defekten Lämpchen am Sternenhimmel zu ersetzen. Aber er hat sich nicht gezeigt. Statt Aufräumen, Bett machen, Reste der Katzenkämpfe zu beseitigen, hat es mich an den Schreibtisch gezogen, und ich konnte folgendes erledigen:
Bella und Fränzi gelesen, Annas schönes Bild noch einmal betrachtet, sie fotografiert so schön. Fränzi hingegen schildert ihre Erlebnisse beim Nachkochen von J.O. sehr amüsant, präzis und nachahmenswert, wohingegen Bella - zurück aus Rom - wieder köstliche Einblicke in das Leben im Hause Mahlzahn gewährt. Auch Fränzis Sprüche allmorgendlich lese ich immer gerne. So fühle ich mich mit allen meinen Töchtern verbunden, Tom kann man ab und an bei facebook erspähen. Er muss an seinem Stil noch etwas tun. Doch über ein Lebenszeichen bin ich immer wieder froh. Und Rickchen schickt auch öfters lustige e-Karten, über die ich mich freue.
Und dann erledigte ich folgendes: Ich habe mit dem Friedhofsamt telefoniert, in Wiesbaden, da wo unsere Familie ruht und erfahren, dass ich noch ein Jahr Zeit habe mich zu entscheiden, vorausgesetzt mir passiert nichts bis dahin, das Grab noch für 5 weitere Jahre zu verlängern, falls mir bis dahin immer noch nichts passiert ist, verfällt das Grab. wenn mir aber in der Zeit etwas zustößt, können wir alle dort bleiben, und zwar für weitere 20 Jahre. Also kann man, ohne pietätlos zu sein, das Grab aufgeben. Wir alle sind in diesem Fall die Großeltern, die Urgroßeltern und ich. Weil man es ja eh nicht für die Ewigkeit behalten kann, was ich bisher immer geglaubt hatte. Und das war jetzt sehr wichtig, es hat mir lange auf der Seele gelegen, hier Klarheit zu haben.
Montag, 11. Oktober 2010
Gute Reise, schöne Rose....
Klara












